Die öffentliche Verwaltung stellt auf IPv6 um — nicht irgendwann, sondern jetzt. Knapper werdende IPv4-Adressräume, verbindliche Vorgaben für die Bundes-IT und Netzinfrastrukturen, die für die kommenden Jahrzehnte tragen müssen: An IPv6 führt für Behörden und ihre IT-Dienstleister kein Weg mehr vorbei. Doch zwischen dem Beschluss zur Migration und ihrem Gelingen steht eine oft unterschätzte Aufgabe — die Menschen, die das Netz betreiben, müssen das neue Protokoll beherrschen.

Die Ausgangslage 

Ein IT-Dienstleister der öffentlichen Verwaltung stand genau vor dieser Aufgabe: Das DDI-Team — verantwortlich für DNS, DHCP und IP-Address-Management, also das Herzstück jeder Adressverwaltung — sollte für die anstehende IPv6-Migration fit gemacht werden. Die Herausforderung: sehr unterschiedliche Vorkenntnisse im Team, vom langjährigen IPv6-Praktiker bis zu Kolleginnen und Kollegen, deren Netzwerkgrundlagen lange zurücklagen. Gefragt war ein Format, das remote funktioniert, praxisnah bleibt und beide Gruppen mitnimmt.

Die Lösung: modulare IPv6-Workshops 

Adiccon konzipierte eine zweistufige Workshop-Reihe, durchgeführt als kompakte Vormittagseinheiten per Videokonferenz:

  • Modul 1 — Grundlagen (zwei Vormittage): von der Motivation für IPv6 über die Anatomie der IPv6-Adresse, Neighbor Discovery und Adress-Autokonfiguration (SLAAC, DHCPv6, Prefix Delegation) bis zu DNS für IPv6.
  • Modul 2 — Netzwerk-Professionals (vier Vormittage): IPv6-Adressplanung und Governance nach RIPE-Empfehlungen, Routing-Protokolle in der Praxis, Multicast, QoS, Troubleshooting mit den Bordmitteln von Linux, Windows und Netzwerkgeräten — und das Arbeiten ohne NAT mit durchgängiger End-to-End-Adressierung.

Begleitende Lab-Übungen in einer virtuellen Übungsumgebung und Konfigurationsbeispiele über mehrere Hersteller hinweg sorgten dafür, dass aus Theorie anwendbares Wissen wurde.

Qualität, die man messen kann 

Bevor die Reihe zum Kunden ging, durchlief Modul 1 einen internen Pilotdurchgang mit erfahrenen Adiccon-Beratern als kritischem Testpublikum. Deren Feedback — vom Vortragstempo bis zur Didaktik — wurde systematisch ausgewertet und eingearbeitet. Dass dieser Qualitätsprozess wirkt, bestätigten die Teilnehmenden selbst: Auf die Frage, was ihnen am besten gefallen habe, nannte ein Teilnehmer ausdrücklich die verbesserte Erklär-Geschwindigkeit im Vergleich zum Auftaktmodul.

Das Ergebnis 

Die Rückmeldungen sprechen eine klare Sprache: Alle Teilnehmenden, die Feedback gaben, würden den Workshop weiterempfehlen — durchweg mit Bestnote, über beide Module hinweg. Zwei Stimmen aus den anonymen Feedback-Bögen:

„Unterlagen sind prima, die Offenheit, jederzeit Fragen zu stellen, angenehme Atmosphäre im Kurs. [Der Trainer] hat eine unglaubliche Erfahrung und eine gute Art, Zusammenhänge zu erläutern und Klarheit zu schaffen.”

„Lockere Atmosphäre, kompetenter Referent, direktes Eingehen auf individuelle Fragen, klare Struktur.”

Ihr Weg zu IPv6 

Ob Grundlagenwissen für das ganze Team oder Vertiefung für Netzwerk-Profis: Unsere IPv6-Workshops entstehen aus realer Migrationserfahrung in großen Netzen der öffentlichen Verwaltung — und werden auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten, vom DDI-Team bis zur Netzwerk-Betriebsmannschaft. Kontaktieren Sie uns unter eric.sobian@adiccon.de.