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TK-Lösungen für den Mittelstand - Geschäftskunden im Abseits?
Donnerstag, 16.01.2014

Wie war das denn noch in der guten alten Zeit als die Kunden mit einer TK-Anlage einfach nur telefonieren wollten? Die Lösung lag auf der Hand, eine klassische TK-Anlage wurde installiert, dazu ISDN-Anschlüsse bei einem Telekommunikationsanbieter bestellt und die Mitarbeiter konnten telefonieren. Auch der Anbietermarkt war übersichtlich, neben den Herstellern der Systeme etablierte sich im Mittelstandsbereich eine Vielzahl von Systemintegratoren, die bei Installation, Wartung und Erweiterungen stets zu Rate gezogen wurden.

Doch der Markt hat sich verändert. Zum einen ist es im Privatkundenbereich immer mehr zum Standard geworden, sehr günstig über VoIP zu telefonieren. Endgeräte können dank moderner Multifunktionsrouter weiter genutzt werden und mit Hilfe von Flatrates sind die Kosten für den Anwender stark gesunken. Auch im Großkundensegment gab es viel Bewegung. Während die Gesprächskosten im nationalen Bereich kaum eine Rolle mehr spielen, werden auch Betriebs- und Installationskosten durch Nutzung von zentralisierten Voice-Systemen deutlich nach unten getrieben und dabei neue Funktionen wie CTI , Unified Communications etc. im Unternehmensverbund und damit auch für kleinere Standorte gleich mit integriert.

Aber wo bleibt der Mittelstand? Die bestehenden Installationen „klassischer Bauart“ laufen seit vielen Jahren sehr zuverlässig und sind längst abgeschrieben. Neue Anforderungen wie höhere Mobilität, die Integration verteilter Standorte oder neue Funktionen wie Unified Communications sind damit aber kaum zu realisieren.

Und wie reagieren die Anbieter auf die Herausforderungen aus dem Mittelstand? Viele der Anbieter versuchen, den Markt weiterhin mit klassischen Systemen zu versorgen, andere setzen auf OpenSource-Systeme wie Asterisk oder die Installation von proprietären VoIP-Systemen. Auch der in der klassischen Welt gescheiterte Centrex-Ansatz ist wieder da. Mit Hilfe von IP-Centrex kann auch kleineren Kunden eine kostengünstige und skalierbare Voice-Lösung angeboten werden, die neue Funktionen auch über verteilte Organisationsstrukturen leicht implementierbar macht. Ein viel versprechender Ansatz, doch die Kunden bleiben skeptisch. Wie bewährt sich eine solche Lösung in der Praxis? Kauft man sich mit der neuen Welt auch jede Menge neue Probleme ein? Sind die Anforderungen von kleinen Kunden in der schönen neuen Welt überhaupt berücksichtigt?

Wir als Adiccon haben uns für einen solchen Weg entschieden. Welche Erfahrungen wir mit einer solchen IP-Centrex-Lösung gemacht haben, lesen Sie in einem der nächsten Adiccon Blogs.

Autor
Jörg Dannenberg
IT-/TK-Netzwerke
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